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Wie kam es zum Projekt?
Im Jahre 2000 gründete Heidrun Mazumdar einen Meditationskreis in Freiburg. Im Dezember 2004 wurde sie gefragt, ob sie bereit sei, Meditation auch an einer Schule anzubieten; sie sollte mit verhaltensauffälligen Jugendlichen arbeiten. Es würde also im besten Sinne des Wortes um Erziehung gehen. Sie sagte zu und begann damit im Januar 2005, und zwar gleichzeitig an der anfragenden Schule und an einer Grundschule.
Nachdem sie in jeweils acht Gruppenstunden erste Erfahrungen gesammelt hatte, bot ihr Dr. Michael Kalff, von der Projektfachstelle Jugend im WertAll an, ein Jungen-Projekt daraus zu machen. Jungen haben Defizite an überzeugenden männlichen Vorbildern. Es wäre also kontraproduktiv gewesen, wenn sie allein die Arbeit durchgeführt hätte. Die Hereinnahme damals von Adrien Nestmann in die geplante Projektarbeit war also eine notwendige Ergänzung, die noch deshalb bedeutsam wurde, weil er mit seinen Kampfkunst-Erfahrungen ein methodisch-didaktisches Mittel zur Zielerreichung mit brachte, was für den Erfolg des Projektes von unschätzbarer Bedeutung werden sollte.
Wie kam es zu den drei Elementen?
Im ersten Projektjahr lag der Schwerpunkt auf Kampfkunst und Stille. Von Januar bis Juli 2006 fanden 70 Gruppenstunden statt. Die Jungen waren zwischen 6 und 16 Jahre alt, und die Gruppengröße lag zwischen 4 und 12 Teilnehmern. Die Übungseinheiten wurden im Rahmen von AGs an Grund-, Haupt- und Realschulen und in Einrichtungen der offenen Jugendarbeit durchgeführt. Dabei zeigte es sich sehr bald, dass die Jungen auch einen hohen Bedarf an Kommunikationskompetenz hatten.
Deshalb nahm Heidrun Mazumdar im zweiten Projektjahr als dritten inhaltlichen Schwerpunkt die Kommunikation hinzu. STILLE JUNGS ist dadurch zu einem ganzheitlichen Weg für männliche Kinder und Jugendliche geworden. Aber auch Mädchen sind bereits begeistert. |
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